3. Dezember 2008: Puppentheater im Kindergarten

Der Wurzelzwerg schenkte allen Kindern der Kindergärten in Matten ein Licht für die Vorweihnachtszeit

 

Am Mittwoch 3. Dezember fand beim Kindergarten Kesslergasse in Matten ein Anlass der besonderen Art statt.  Die Anwohner rochen wohl bereits in den frühen Nachmittagsstunden, dass ein spezieller Duft in der Luft lag. Auf dem Platz vor dem Kindergarten wurden Maroni gebraten, in der Kindergartenküche dampfte es aus den Pfannen und hinter verschlossenen Fensterläden probten drei Frauen ein Puppentheater.

Um 16 Uhr begann dann das grosse Treiben. Alle Kinder, deren Eltern und Geschwister des ersten Kindergartens besammelten sich vor dem Kindergarten und konnten sich mit Punsch und heissen Maroni aufwärmen. Bald ertönte ein helles Glöcklein und die Gäste wurden ins Puppentheater geführt. Marianne Tschan vom Waldkindergarten Tatatuck und zwei Helferinnen führten das Stück „ds Hirtebüebli“ auf. Es gelang ihnen, das Publikum von Jung bis Alt in eine Märchenwelt zu führen und Glanz in die Augen zu zaubern. Wohl alle waren froh, als es dem Hirtenbüebli, dank der Hilfe des Wurzelzwergs und dessen Laterne, gelang, sein verlorenes Schäfchen wieder zu finden. Der Wurzelzwerg kam zum Schluss des Theaters aus der Märchenwelt in unsere Welt und entzündete die Weihnachtskerze. Bei der durften dann alle Kinder mit ihren eigenen Laternen vorbei und Licht für den Heimweg und die Vorweihnachtszeit holen.

Während die erste Kindergartenklasse im Theater sass, traf sich draussen bereits die Zweite und genoss das warme Zvieri. Als auch diese gespannt im Kindergarten verschwanden, ertönten bald wieder glückliche Kinderstimmen und die Kinder des dritten Kindergartens und dessen Angehörige füllten den Vorplatz.

Die Theaterfrauen spielten ihr Stück drei Mal und mit einem fröhlichen Laternenlied wurden ungefähr 200 Besucher in den immer dunkler werdenden Abend entlassen. 

So sah man in Matten an diesem Abend zu verschiedensten Zeiten glückliche Kinder und Eltern mit einem besonderen Licht durch die Gassen gehen.