3. November 2008: Auf den Spuren von Clara von Rappard
Die Partnerklassen 4b und 6a entdecken zusammen das Leben der berühmten Künstlerin, welche vor 100 Jahren im Rugen gelebt und gemalt hat. Die Texte zwischen den Bildern haben die Sechst- und Viertklässler geschrieben.
(Fotos: Claudia Eymann/Barbara Müller/Thomas Meier)


Texte und Bilder geben auf den neuen Tafeln im Rugen Auskunft über Clara und Conrad von Rappard. Fast nicht vorstellbar, dass hier, wo das Forsthaus steht einmal eine stilvolle Villa stand.
Wir haben uns am 3.11.08 beim Regina getroffen. Dann haben wir 7 Gruppen gemacht. Jede Gruppe bekam eine Tafel zugeteilt. Wir hatten das Thema Alexander Humboldt und William Turner. Alexander Humboldt war ein berühmter Naturwissenschaftler. Er unternahm eine grosse Reise, die bis Südamerika ging. Er katalogisierte über 60`000 Pflanzenarten. William Turner brachte Clara von Rappard das Malen bei. Sie zeichnete die Jungfrau und wir mussten beschreiben welche Uhrzeit, welche Jahreszeit und welches Wetter es war. Jede Gruppe musste zu ihrer Tafel einen Fragebogen ausfüllen. Dann trafen wir uns alle bei der Trinkhalle und liefen zusammen zur Eishalle. Dort verabschiedeten wir uns.
Gruppe 4

Intrsuktionen vor der Arbeit in gemischtklassigen Gruppen.
In Fünfergruppen bearbeiteten wir die Tafeln auf dem Rappardweg. Sie waren interessant und schön gestaltet. Aus vielen Bildern Und Porträts lernten wir Clara von Rappard näher kennen. Über alle speziellen Ereignisse von ihrem Leben, so auch von ihren Verwandten und der Familie wurde ausführlich berichtet. Es gab 8 interessante Tafeln, die auf bedien Seiten bedruckt waren. In unseren beiden Klassen 6a und 4b mussten wir zu fünft eine Tafel lesen und dazu einen Fragebogen ausfüllen und am nächsten Morgen in der Schule den andern berichten, was wir noch wussten und was uns gefallen hat.
Fruppe 1: Larissa, Annina, Joëlle, Nick, Nathalie

Zuerst werden die Texttafeln genau gelesen.
Am Montag, dem 3. November gingen wir, die 4b und die 6a in den Rugen. Wir teilten uns in sieben Gruppen auf und jede Gruppe schaute sich die Tafeln über Clara von Rappard an. Wir hatten die Tafeln über die Trinkhalle. Die Trinkhalle gehörte Conrad von Rappard. Diese wurde als Kurort gebraucht. Man trank dort Molke und Mineralwasser. Molke ist ein wertvolles "Nebenprodukt" bei der Käseherstellung (letzten Freitag bekamen wir alle zu versuchen).
Thonet erfand einen Stuhl, der berühmt wurde. Der Stuhl wurde an der Weltausstellung ausgestellt. Mit dem Stuhl gewann Thonet die Goldmedaillie. Damit gewann er damals einen neuen Kunden: Den Kaiser von Österreich. Das Besondere an dem Stuhl war, dass man ihn auseinandernehmen konnte.
Nicole, Sina, Marko, Gabriela, Jeremy

Danach geht es an's Lösen von Aufgaben. Sechstklässlerin und Viertklässlerin erarbeiten gemeinsam eine Aufgabe: Voneinander lernen.....
Wir waren am Montag, 03.11.2008 im Rugen. Wir, die Vierteler und die Sechsteler, gingen in den Rugen den Weg von den von Rappard`s ablaufen. Wir wurden von Herrn Meier und von Frau Eymann in Gruppen zugeteilt. Jede Gruppe ging zu einem Plakat. Die Plakate wurden von Herrn Meier und Herrn Moser gestaltet und aufgestellt. Es ist ein sehr schöner Weg! Er ist interessant und man lernt sehr viel. Wir mussten Fragen beantworten… Man konnte die Lösung im Text(Plakat) nachschauen! Wir haben gelernt, dass Clara von Rappard 55 Jahre alt geworden ist und natürlich noch vieles mehr... Es lohnt sich also, den von Rappard Weg abzulaufen…!
Dilaan, Sina, Dashmir und Kimberly

Interessante Diskussion über das Leben heute und das Leben vor 100 Jahren.

Conrad von Rappard: Wenn der wüsste, dass 150 Jahre später Kinder sein Leben neu entdecken....

2. Regina
Das Regina hiess früher Jungfraublick und wurde von Conrad von Rappard aufgebaut. Später wurde es von der Migros gekauft.
3. Matten
Früher war Matten die reiche Gemeinde und Interlaken war das Armenviertel von Matten. Dann trennte Interlaken sich von Matten ab, heute ist Interlaken bekannter.
4.Alexander Humboldt/ William Turner
Alexander Humboldt reiste wie die Rapparts gerne herum er fand dabei immer wieder mehr Pflanzen  und hielt sie fest (Schriftlich oder gezeichnet). Am Schluss hielt er ca. 60'000 Pflanzen arten fest. Alexander Humboldt war ein Freuend von Conrad von Rappard. William Turner gab Clara von Rappard Unterricht im Malen.
5. Die Villa von Rappard
Die Rappards reisten im Herbst und im Winter nach Italien oder Deutschland, im Frühling und Sommer blieben sie in der Villa oder wie Clara sie nannte: das Drachenauge. Nach den Rappards ging die Villa in die Verwandtschaft, später wurde sie zwangsversteigert.
6. Grabstätte
Bei dieser Tafel ging es um die Biographie und um den Stammbaum der Rappards.
7. Trinkhalle
Hier geht es um die Trinkhalle, die auch von Conrad von Rappard erbaut wurde und somit auch ein  Baustein der Geschichte von den Rappards.

Daher wir in Gruppen aufgeteilt wurden und nur eine der Tafeln behandelt haben, und den Rest aus Erzählungen wissen, sind nicht alle Texte ganz ausführlich.


Hier steht die Lösung!
Wir, die Klassen 4b und 6a, gingen am 3. November in den Rugen. Wir teilten uns in acht Gruppen auf. Jede Gruppe wurde einem Plakat zugeteilt. Unsere Gruppe bekam das Plakat Nummer 2. Zusammen lasen wir das Plakat durch und beantworteten Fragen. Auf der ersten Seite wurde beschrieben, was für ein Mensch Conrad von Rappard war und auf dem Plakat sahen wir ein Porträt von Claras Vater. Clara zeichnete ihn mit sehr lieben Augen und als gemütlichen und ruhigen Menschen. Auf der zweiten Seite wurde vom Schulhotel Regina berichtet. Wir lasen, dass das Schulhotel früher ein Kurhotel war und "Hotel Jungfraublick" hiess. Conrad von Rappard kaufte das Hotel und hatte die Pläne, aus dem Hotel ein Kurhaus mit Molken-, Bewegungs- und Trinkkuren zu machen.
Olivia, Raphaela, Yafreisi, Timo, Gabriel

Bei der Grabstätte

Wir trafen uns am Morgen in der Nähe des Hotels Regina. Dort liefen wir erst alle 7 Gruppen zusammen los, trennten uns aber dann allmählich. Wir, Levi, Vanessa, Marco und Annina waren die Gruppe drei und unser Gruppenplakat befand sich an einem Ort, wo wir das Hotel Giessbach sehen konnten. Aus unserem Plakat auf der Vorderseite entnahmen wir folgende Informationen.

Das Giesbachhotel
Als Conrad von Rappard kuren wollte, erfuhr er, dass das Giessbach-Holzhaus abgerissen werden sollte. Er kaufte das Hotel. Weil er es schade fand, dass es abgerissen wurde, renovierte er es und baute daraus ein Hotel. Nebenan fügte er auch noch ein Pensionshaus hinzu.
Das Plakat hatte auch eine Rückseite, welche auch von der Trennung von Matten und Interlaken berichtete.
Die Trennung von Matten und Aarmühle
Früher war Matten das „wichtigere“ Volk als Interlaken, damals noch Aarmühle. Sie befahlen den Aarmühlern immer etwas, was zur Trennung führte, da sie auch vor Gericht ein Gestürm hatten. Es entstand ein kleiner Krieg und die Aarmühler und die Mattner prügelten sich dauernd. Schliesslich waren beide der Meinung, dass sie sich trennen sollten.

Wir erfuhren auch, dass darüber abgestimmt wird, ob es in Frage kommt, ob Matten und Interlaken sich wieder zusammenfügen. In unserer Gruppe sahen wir keinen Vorteil der Fusionierung, doch vielleicht sind andere Leute da anderer Meinung.

Nachdem wir das Plakat gelesen hatten, mussten wir einen Fragebogen zu beiden Seiten ausfüllen. Danach trafen sich alle 7 Gruppen bei der Trinkhalle, wo wir einmal den Rugenlauf gelaufen sind.

Am nächsten Morgen zeigte uns Herrn Meier noch ein Originaltagebuch von Clara von Rappard, worin die Schrift fast unleserlich war. Jedoch hatten wir einen schönen Nachmittag im Rugen.


Lernen macht Spass. Diese Lerngruppe hat sich sogar neue Namen gegeben.... Und wieder ist ein Kapitel "Neugier" geweckt: "Wie schmeckt eigentlich Molke?"

Lernen heisst auch Staunen können.........